Tor 35 -
Das Tor der Veränderung

 Hunger – Abenteuer – Grenzenlosigkeit

Halszentrum

Viertel: Zivilisation

Kontur: Kollektiv

Nur wenige Menschen können mit dem Konzept der Grenzenlosigkeit umgehen – es hat eine diffundierende Wirkung auf unseren Verstand. Es lädt uns ein, aus unserem Verstand heraus und in unser Herz zu gehen. Es ist wirklich das Herz, das keine Grenzen kennt, weshalb Bewusstsein das gleiche Wort wie Liebe ist. Um Wunder (gnädige Einsichten) zu aktivieren, müssen wir uns von den „Glaubenssätzen und Begrenzungen“ lösen, die uns von der Welt und den Menschen um uns herum auferlegt werden.

Der Archetyp:
Die Heldin

Die Heldin lebt erlebnisreich, immer eifrig, etwas Neues auszuprobieren. Sie probiert viele verschiedene Dinge im Leben, um von ihnen zu lernen. Ihr tiefstes Talent ist abenteuerlich.

Mit der Weisheit, dass nichts ewig hält, wird die Heldin von ihrer Intuition und ihrem Wunsch geleitet, das Leben vollständig zu erfahren. Sie hat einen mächtigen inneren Kompass, der sie an Orte und Erfahrungen bringt, die noch niemand zuvor erlebt hat. Durch Erfahrungen entwickelt sich dieser Archetyp in vielen Bereichen.

Ihr Partner im Verbrechen ist der Sturm (36)In ihrer Beziehung ist es der Sturm, der tief fühlt und Dinge emotional aufrüttelt, was Intensität und viele Liebesversuche zwischen diesen beiden Archetypen schafft. Die Heldin mag den Impuls verspüren, loszugehen und andere Begegnungen auf eigene Faust zu haben, und gleichzeitig schätzt sie den Reichtum, den der Sturm in ihr Leben bringt.

Diese beiden Liebenden haben gelernt, dass das wahre Geschenk des Abenteuers nicht im Drama liegt – es ist im Prozess, die Emotionen und die Lektionen gelernt. In herausfordernden Momenten bringt die Heldin Humor, und plötzlich löst sich die Spannung zwischen ihnen auf, und sie kehren zu Liebe und Akzeptanz zurück.

Die Heldin hat auch eine enge Beziehung zum Drummer (5)Wenn sie mit diesem Archetyp spielt, bekommt sie ein Gefühl von natürlichem Rhythmus. Anstatt hungrig auf die nächste Erfahrung zu sein, kann sie langsamer werden, den Moment genießen und wissen, dass alles in perfektem Timing passiert.

Die Heldin weiß, dass sie ihren unaufhörlichen Erfahrungshunger nicht lösen kann, indem sie das Leben mit Erfahrungen, Menschen oder materiellen Dingen stopft und noch weniger, indem sie versucht, es auszuhungern. Sie hat gelernt, dass Offenheit der Weg zu Freiheit und Ekstase ist.

Letztlich dreht sich bei der Heldin alles um die Liebe. Mit offenem Herzen zu leben, heißt, in einem ewigen Zustand des Abenteuers zu leben. Wenn du bereit bist, den großen Sprung zu machen und alles um der Liebe willen zu riskieren, ist das Kennenlernen der Heldin in dir selbst das Tor zur Grenzenlosigkeit. Sie wird dir die unendlichen Möglichkeiten in deinem Leben zeigen, das im Namen der Liebe gelebt wird.

Interner Motivator

Sehnsucht nach neuen Erfahrungen

Positive Attribute

Immer bereit für Veränderungen

Furchtlos

Sexuell befreit

Stolpersteine

Fühlt sich gelangweilt, wenn nichts passiert

Kann als ungeduldig und unruhig wahrgenommen werden

Schafft Drama, wenn nicht die Unterscheidung über Menschen und Erfahrungen

Physiologie

Schilddrüse / Nebenschilddrüsen; Aminosäure: Tryptophan

Codon Ring

Genschlüssel 35 befindet sich im Codon Ring der Wunder (35). Der Codierungspartner ist Genschlüssel 5.

Der Schatten des 35. Genschlüssels
"Hunger"

Dieser Schatten ist uns ziemlich wahrscheinlich allen in der einen oder anderen Form bekannt.
Die Sehnsucht nach Erfüllung, nach mehr, nach Befriedigung des Bedürfnisses, uns ganz zu fühlen.
Irgendetwas hat die Menschheit auf Abwege gebracht. Woher kommt dieses weit verbreitete Gefühl, nicht genug zu sein? Warum denken wir, wir bräuchten eine Bestätigung, einen Kick, ein Geschenk von außen, um uns in uns wohl zu fühlen?
Der Hunger verzehrt im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn wir ihm immer wieder nachgeben, geben wir uns oder mindestens ein Stück von uns auf.
 
Egal, ob es das Essverhalten ist, der Griff in den Kühlschrank oder ins Süßigkeitenregal, oder die Flasche Wein, die jeden Abend zum Abschalten dient, die Zigarette in der Pause, der Drogenrausch auf einer Party am Wochenende oder die Sucht nach Arbeit – all das nimmt uns das Potential just ourselves zu sein.
Wir wollen uns gut fühlen, gebraucht oder entspannt. Und wir haben oft keine Idee, wie das ohne Hilfsmittel oder ohne eine toxische Handlung geht.

Repressiv: Du hast Angst davor, was aus Deinem Leben werden könnte, wenn Du Deinem Hunger erlaubst, Deine Richtung zu bestimmen. Deshalb findest Du Wege, ihn unter der Oberfläche zu halten. Dies führt unweigerlich zu einer tiefen Langeweile, da der Hunger ständig an die Oberfläche sprudelt und Dich in eine neue Richtung leitet. Es erfordert eine enorme innere Kraft, eine solche genetische Kraft niederzuhalten, und das übliche Ergebnis eines solchen Drucks ist eine starke Verringerung Deiner Vitalität und Lebenslust – Dein Gesicht strahlt nicht mehr, Deine Augen sind leblos und Dein Leben leer.

Reaktiv: Du hast solche Angst, dass Dein Leben leer ist, dass Du es ständig mit Aktivität füllst. Du suchst ständig nach äußeren Reizen, um Deinen Hunger zu stillen, und bewegst Dich so in einer Art lustvoller Raserei von einer Blume zur nächsten. Du wirst viele verschiedene Dinge im Leben ausprobieren, aber es wird Dir nicht gelingen, diese Dinge zu einer Kontinuität zusammenzufügen. Du wirst auch keine klare Weisheit aus Deinen Erfahrungen gewinnen, da Du immer von Deinen Erwartungen enttäuscht bist. Du wirst von dem tiefen Drang getrieben, Deiner eigenen Vergangenheit zu entfliehen und den perfekten Ort, die perfekte Person oder Situation zu finden, um DeineTräume zu erfüllen. Wenn Du dir einen solchen Zustand wünschst, verpasst Du das wahre Gold, das das Abenteuer selbst ist.

Die Gabe des 35. Genschlüssels
"Abenteuer"

Das wahre Abenteuer ist immer Liebe. Liebe, die nicht das meint, was wir heute in Beziehungen darunter verstehen. Sondern die Liebe im Einssein. In der Balance, auch biochemisch.

So lange wir noch das Glück und die Liebe im Außen suchen, uns mit dem Verstand fragen, warum unsere Liebsten so und so handeln, nach mehr Liebe von Außen dürsten oder nach Ablenkung und Befriedigung welcher Art auch immer, sind wir biochemisch nicht in Balance. Der Hunger verfolgt uns, wir fühlen uns nicht gesättigt. Unser Körper schafft es nicht in eine höhere Frequenz. Es ist schlichtweg nicht möglich.

Umso mehr wir die Liebe von innen spüren und verstehen, uns selbst akzeptieren, den Blick nach innen richten, ein Gespür für die Signale aus dem Herzen und Solarplexus entwickeln, auf uns vertrauen und dem Leben, uns an den alltäglichen und simplen Dingen erfreuen, nicht gehetzt, nicht dem nächsten schnellen Kick nachjagend, umso wahrscheinlicher steigt unser Serotoninspiegel dauerhaft an. Wir sind aus uns heraus zufrieden, der Hunger ist gestillt bzw. wird nicht mehr wahrgenommen.

Wie können wir in diesen Zustand gelangen? Richard Rudd nennt als ein Beispiel das bedingungslose Geben. Hiermit können wir die Entscheidung für das Abenteuer  Liebe treffen. Der 35. Gene Key ist der einzige Ort innerhalb der 64 Gen Keys, an dem wir bewusst unsere Frequenz erhöhen können. Deshalb ist er so bedeutend, easy zugleich. Denn wir können uns in jeder Sekunde neu entscheiden. Was lasse ich zu? Wer bin ich? Was gebe ich? Wie viel Liebe lasse ich in meinem Herzen wachsen?

Bedingungslose Liebe setzt den alchemistischen Prozess in Gang, der nicht nur Serotonin erhöht, sondern auch eine ganze Reihe anderer Chemikalien in unserem Körper und Gehirn, die nicht nur das Gefühl der Erfüllung auslösen, sondern auch die eigene Frequenz im Allgemeinen erhöhen und das Gefühl des Abenteuers verewigen, das sich aus der Erkundung des INNEREN Raums ergibt, anstatt von äußerem Fortschritt auf Kosten der inneren Entfaltung besessen zu sein.

In den höheren Sphären des 35. Gene Key, gehen wir in Richtung bedingungslose Liebe und bedingungsloses Geben. Und hier lauern viele Fallen des Egos: Gebe ich wirklich bedingungslos und falle nicht in das Muster der Aufopferung? Gebe ich als allererstes mir, weil das ist ja auch ein Geben von immenser Bedeutung, an das selten jemand denkt? Kann ich bedingungslos alles und jeden lieben? Vor allem mich…

Die Siddhi des 35. Genschlüssels
"Grenzenlosigkeit"

Der 35. Gen-Schlüssel steht allein wie eine Insel – ein einzelner Schlüssel innerhalb des Codon Ring of Miracles. Deshalb ist er hungrig; er treibt uns an, uns zu verbinden, weil er allein ist. Außerdem ist er der einzige Genschlüssel mit einem Portal direkt vom Schatten zum Siddhi. Für das Kind scheint alles möglich – das ist der Zustand der Grenzenlosigkeit.

Um solche Ströme von Wundern zu aktivieren, musst du dich von den Überzeugungen und Beschränkungen befreien, die deinem Geist von der Welt und den Menschen um dich herum auferlegt werden. Das 35. Siddhi befreit von allen Grenzen und Beschränkungen, die der Verstand auferlegt.

Das Siddhi der Grenzenlosigkeit ist auch mit der Möglichkeit des Fluges verbunden. Der Flug ist das Terrain des Grenzenlosen. Und unsere Herzen sind die Flügel, die das eines Tages möglich machen werden, wenn wir uns auf unser ultimatives Abenteuer zubewegen. Wir Menschen sind besessen vom Fliegen. In den Himmel zu segeln und eins zu werden mit dem Göttlichen. Ein Vogel in den Lüften der Existenz zu sein. Lasse also einfach den Lärm und die Wut deines Lebens, seine verzweifelten Bemühungen und seine Ernsthaftigkeit los. Lasse dich nieder und schaue aus dem Fenster. Schaue zu den Vögeln am Himmel.

Lebendigkeit und Abenteuer

Opfer der Notwendigkeit des Wandels

Schatten

Der einzige Fortschritt ist Liebe

„Durch eine höhere Funktion eures Solarplexus könnt ihr erleben, was Liebe wirklich ist.“

Gabe

Der Hunger der Spezies

„Aufgrund dieses grundlegenden Musters der Enttäuschung und Schuld ist der menschliche Geist nicht in der Lage, dauerhaften Frieden zu finden.“

Siddhi

Eine Hintertür in die Glückseligkeit

„Reine bedingungslose Liebe kann alle Gesetze des Kosmos brechen.“